sage for menopause
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Salbei erhöht den Östrogenspiegel nicht auf die Weise, wie es eine Hormontherapie tut. Er enthält Phytoöstrogene – pflanzliche Verbindungen, die das Östrogen schwach nachahmen, indem sie an Östrogenrezeptoren binden – und erste Studien an Mensch und Tier deuten darauf hin, dass er den Estradiolspiegel möglicherweise geringfügig beeinflussen kann. Die meisten Belege zeigen, dass Salbei hilft, Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Nachtschweiß zu lindern, wobei die Forschungslage begrenzt und uneinheitlich ist. Menschen mit hormonempfindlichen Erkrankungen sowie Schwangere und Stillende sollten vor der Einnahme von Salbei-Präparaten ärztlichen Rat einholen.
Salbei (Salvia officinalis) ist eines der am besten erforschten Kräuter gegen Wechseljahresbeschwerden, wobei die stärksten Belege zeigen, dass er vor allem die Häufigkeit von Hitzewallungen reduzieren kann – weniger dagegen deren empfundene Intensität. Klinische Studien mit täglich etwa 100–300 mg Salbeiextrakt berichten von Verbesserungen bei Nachtschweiß, Schlaf, Stimmung und Müdigkeit, wobei erste Ergebnisse zwischen einer und zwölf Wochen auftreten können. Dosen von bis zu 300 mg täglich über drei Monate zeigten in Studien keine Nebenwirkungen, doch der Thujongehalt, mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten und hormonsensible Erkrankungen bedeuten, dass Salbei nicht für jeden geeignet ist. Dieser Leitfaden wertet die Forschung aus, vergleicht alle Einnahmeformen von Salbei, erklärt Dosierung und Etikettenangaben und zeigt genau, wer vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen sollte.