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Individuelle Nährstoffzufuhr bedeutet, die eigene Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen an den persönlichen Bedarf anzupassen, anstatt auf ein Schema für alle zu setzen. Alter, Geschlecht, Körperbau, Ernährungsweise, Aktivitätsniveau und Lebensphase beeinflussen alle, wie viel der Körper von jedem einzelnen Nährstoff benötigt. Ein individueller Ansatz beginnt mit einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Ernährung; Nahrungsergänzungsmittel kommen nur in Betracht, wenn mit Lücken in der Nährstoffversorgung zu rechnen ist.
\n\nWas den individuellen Nährstoffbedarf beeinflusst
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- Ernährungsweise: einschränkende oder pflanzlich ausgerichtete Ernährungsformen können die Zufuhr von Vitamin B12, Eisen, Zink und Omega-3-Fettsäuren beeinträchtigen. \n
- Lebensphase: der Bedarf an Nährstoffen wie Kalzium, Eisen und Folsäure verändert sich mit dem Alter und den physiologischen Anforderungen. \n
- Sonneneinstrahlung und Jahreszeit: der Vitamin-D-Status hängt in hohem Maße vom Sonnenlicht ab, das je nach Wohnort und Jahreszeit variiert. \n
- Aktivitätsniveau: körperlich aktive Menschen können einen unterschiedlichen Bedarf an Energie, Eiweiß und bestimmten Mineralstoffen haben. \n
Individuelle Nährstoffzufuhr in der Praxis
\nSetzen Sie zunächst auf vollwertige Lebensmittel: Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Milchprodukte oder angereicherte Alternativen, Fisch, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen liefern ein breites Spektrum an Nährstoffen. Wo die Ernährung Lücken aufweist, kann ein sorgfältig ausgewähltes Multivitamin helfen, die grundlegende Versorgung abzudecken, während konkrete Lücken eine gezielte Ergänzung sinnvoll machen können, etwa Magnesium oder Vitamin D.
\n\nDer Nährstoffbedarf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, und mehr ist nicht immer besser: Die empfohlenen Zufuhren zu überschreiten bringt keinen zusätzlichen Nutzen und kann mit Risiken verbunden sein. Nahrungsergänzungsmittel dienen dazu, eine ausgewogene Ernährung zu ergänzen – nicht zu ersetzen – und sind kein Ersatz für medizinische Behandlung. Im Zweifel besprechen Sie Ihre Situation mit einer Fachkraft im Gesundheitswesen.
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