Wann man Vitamine einnimmt, hängt vor allem von der Art des Vitamins ab – ob es fett- oder wasserlöslich ist – sowie vom persönlichen Tagesablauf. Der Zeitpunkt der Einnahme kann beeinflussen, wie gut der Körper bestimmte Nährstoffe aufnimmt. Mit einigen einfachen Richtlinien lässt sich das Beste aus dem Supplementplan herausholen.
Allgemeine Richtlinien zum Zeitpunkt der Einnahme
- Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) werden am besten zu einer Mahlzeit mit Fett eingenommen, da dies die Aufnahme unterstützt.
- Wasserlösliche Vitamine (B-Vitamine, Vitamin C) können grundsätzlich zu jeder Tageszeit eingenommen werden, oft gemeinsam mit dem Essen, um Magenbeschwerden vorzubeugen.
- Multivitamine werden in der Regel zu einer Mahlzeit eingenommen, da sie meist sowohl fett- als auch wasserlösliche Nährstoffe enthalten.
- Mineralstoffe wie Magnesium und Kalzium werden ebenfalls häufig zu den Mahlzeiten eingenommen; manche Menschen bevorzugen Magnesium am Abend.
Konstanz ist entscheidend
Wichtiger als die genaue Uhrzeit ist, die Nahrungsergänzungsmittel regelmäßig einzunehmen. Wer eine Tageszeit wählt, die sich dauerhaft einhalten lässt – etwa zum Frühstück oder Abendessen –, kann eine feste Gewohnheit leichter aufbauen. Bei der Einnahme mehrerer Präparate kann es hilfreich sein, diese zeitlich zu verteilen, da manche Nährstoffe miteinander interagieren können.
Der individuelle Bedarf variiert je nach Ernährung, Lebensstil und Gesundheitszustand. Wenn Sie unsicher sind, ob Nahrungsergänzungsmittel für Sie geeignet sind oder wann Sie bestimmte Vitamine einnehmen sollten, empfiehlt sich eine Beratung durch eine medizinische Fachkraft. Einen Überblick über die Möglichkeiten erhalten Sie in unserem Nahrungsergänzungssortiment oder in unserem Ratgeber zu Multivitaminen: Einnahme und Sicherheit.