Welche 13 Vitamine gibt es? Funktionen, Quellen und Tipps

Aktualisiert: August 08, 2026Topvitamine
Die 13 Vitamine sind A, C, D, E, K und acht B-Vitamine. Dieser Überblick erklärt ihre wichtigsten physiologischen Funktionen, die Einteilung in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine sowie typische Lebensmittelquellen. Außerdem erfahren Sie, wann Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein können, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und warum Symptome allein keinen Vitaminmangel beweisen.
What are the 13 types of vitamins? - Topvitamine

Welche 13 Vitamine gibt es?

Die 13 essenziellen Vitamine sind Vitamin A, C, D, E, K sowie acht B-Vitamine: B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12. Sie werden für zahlreiche normale Körperfunktionen benötigt, darunter Energiegewinnung, Nervenfunktion, Blutbildung, Immunfunktion und Knochenstoffwechsel. Da der Körper sie nicht oder nicht ausreichend selbst bilden kann, müssen sie hauptsächlich über Lebensmittel aufgenommen werden. In bestimmten Lebensphasen oder bei eingeschränkter Aufnahme können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.

Wichtig: Vitamine ersetzen keine ausgewogene Ernährung und sind kein Mittel zur Diagnose oder Behandlung von Krankheiten. Bei anhaltenden Beschwerden oder Verdacht auf einen Mangel ist eine medizinische Abklärung sinnvoll.

Die 13 Vitamine im Überblick

VitaminWichtige physiologische FunktionenTypische Quellen
Vitamin ASehvermögen, Haut und normale ImmunfunktionLeber, Eier, Milchprodukte, Karotten und Süßkartoffeln
Vitamin B1 (Thiamin)Kohlenhydratstoffwechsel und NervenfunktionVollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Schweinefleisch
Vitamin B2 (Riboflavin)Energiestoffwechsel und Erhaltung normaler HautMilchprodukte, Eier, Fleisch und Mandeln
Vitamin B3 (Niacin)Energiestoffwechsel und normale Funktion des NervensystemsFisch, Fleisch, Erdnüsse und Vollkornprodukte
Vitamin B5 (Pantothensäure)Bildung und Stoffwechsel bestimmter CoenzymeFleisch, Eier, Pilze, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte
Vitamin B6Aminosäurestoffwechsel, Blutbildung und NervensystemFisch, Fleisch, Kartoffeln, Bananen und Hülsenfrüchte
Vitamin B7 (Biotin)Stoffwechsel von Fett, Kohlenhydraten und EiweißEier, Nüsse, Samen und Haferflocken
Vitamin B9 (Folat)Zellteilung und BlutbildungBlattgemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Zitrusfrüchte
Vitamin B12Blutbildung, Zellstoffwechsel und normale NervenfunktionFisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte; angereicherte Lebensmittel für pflanzliche Ernährungsweisen
Vitamin CKollagenbildung, Eisenaufnahme und Schutz der Zellen vor oxidativem StressPaprika, Zitrusfrüchte, Beeren, Brokkoli und Kohl
Vitamin DCalcium- und Phosphatstoffwechsel sowie Knochen- und MuskelfunktionFetter Fisch, Eier und angereicherte Lebensmittel; Bildung in der Haut durch Sonnenlicht
Vitamin ESchutz der Zellen vor oxidativem StressPflanzenöle, Nüsse, Samen und Weizenkeime
Vitamin KNormale Blutgerinnung und KnochenstoffwechselGrünes Blattgemüse, Brokkoli und bestimmte fermentierte Lebensmittel

Fettlösliche und wasserlösliche Vitamine

Die 13 Vitamine werden nach ihrer Löslichkeit in zwei Gruppen eingeteilt:

  • Fettlösliche Vitamine: A, D, E und K. Sie können im Körper gespeichert werden. Eine Einnahme zusammen mit einer Mahlzeit, die etwas Fett enthält, kann die Aufnahme unterstützen. Hohe Mengen über längere Zeit sollten besonders vorsichtig beurteilt werden.
  • Wasserlösliche Vitamine: B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B12 und C. Sie werden im Körper meist weniger umfangreich gespeichert und sollten regelmäßig über die Ernährung zugeführt werden. Wasserlöslichkeit bedeutet jedoch nicht automatisch, dass hohe Supplementmengen unbedenklich sind.

Vitamin D ist ein Sonderfall: Es kann unter bestimmten Bedingungen in der Haut gebildet werden, die tatsächliche Versorgung hängt jedoch unter anderem von Jahreszeit, Aufenthaltsort, Hauttyp und Sonnenexposition ab.

Welche Lebensmittel liefern viele Vitamine?

Die besten Vitaminquellen sind vielfältig kombinierte, möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel. Praktisch ist eine Auswahl aus Gemüse und Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen sowie – je nach Ernährungsweise – Eiern, Milchprodukten, Fisch oder Fleisch.

  • Für Vitamin A: orangefarbenes Gemüse wie Karotten und Süßkartoffeln liefert Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Leber enthält vorgeformtes Vitamin A und sollte deshalb nicht regelmäßig in großen Mengen gegessen werden.
  • Für Vitamin C: Paprika, Kohl, Beeren und Zitrusfrüchte sind geeignete Vitaminquellen.
  • Für B-Vitamine: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Gemüse und tierische Lebensmittel ergänzen sich.
  • Für Vitamin D: Fetter Fisch und angereicherte Lebensmittel können beitragen. Die Ernährung allein deckt den Bedarf nicht immer vollständig.
  • Für Vitamin E und K: Pflanzenöle, Nüsse, Samen und grünes Blattgemüse sind besonders relevant.

Gibt es 12 Lebensmittel, die man jeden Tag essen sollte?

Eine feste Liste von 12 Lebensmitteln ist nicht erforderlich. Sinnvoller ist ein abwechslungsreiches Ernährungsmuster mit Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen oder Samen und passenden Eiweißquellen. Welche Lebensmittel täglich geeignet sind, hängt von Ernährungsweise, Verträglichkeit, Energiebedarf und individuellen gesundheitlichen Faktoren ab.

Welches Lebensmittel enthält am meisten Magnesium?

Magnesium ist kein Vitamin, sondern ein Mineralstoff. Zu den magnesiumreichen Lebensmitteln zählen Kürbiskerne, andere Nüsse und Samen, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Kakao. Der tatsächliche Gehalt hängt von Lebensmittelart und Portionsgröße ab. Eine ausgewogene Ernährung liefert Magnesium häufig ausreichend; bei Beschwerden oder der Einnahme eines Präparats sollte die Ursache fachlich beurteilt werden. Mehr Informationen bietet die Magnesium-Kollektion.

Vitaminmangel: mögliche Anzeichen und Risikogruppen

Ein Vitaminmangel kann sich je nach Nährstoff unterschiedlich zeigen. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Hautveränderungen oder erhöhte Infektanfälligkeit sind jedoch unspezifisch und können viele andere Ursachen haben. Aus Symptomen allein lässt sich kein Mangel sicher ableiten.

Ein erhöhtes Risiko kann unter anderem bei sehr einseitiger Ernährung, veganer Ernährung ohne geplante B12-Zufuhr, Schwangerschaft, höherem Alter, Magen-Darm-Erkrankungen oder bestimmten Medikamenten bestehen. Bei Verdacht können ärztliche Anamnese und geeignete Blutuntersuchungen weiterhelfen. Eine selbstständige Hochdosis-Supplementierung ist nicht grundsätzlich sinnvoll.

Wann können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein?

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist die Grundlage. Nahrungsergänzungsmittel können in bestimmten Situationen eine gezielte Ergänzung sein, etwa wenn die Ernährung einen Nährstoff nicht zuverlässig liefert, ein erhöhter Bedarf besteht oder die Aufnahme beeinträchtigt ist. Beispiele können Vitamin B12 bei veganer Ernährung oder Vitamin D bei nachgewiesener Unterversorgung sein. Die geeignete Menge hängt von der individuellen Situation ab und sollte bei erhöhtem Risiko professionell begleitet werden.

Worauf sollte ich bei Vitaminpräparaten achten?

  • Prüfen Sie Nährstoff, Form, Dosierung und Verzehrempfehlung auf dem Etikett.
  • Vergleichen Sie Kombinationspräparate, damit sich einzelne Vitamine nicht unbemerkt doppeln.
  • Achten Sie auf Allergene, Zutaten und die Eignung für Ihre Ernährungsweise.
  • Wählen Sie eine Darreichungsform, die zu Ihrem Alltag passt, zum Beispiel Kapseln, Tabletten, Pulver oder Flüssigkeit.
  • Bevorzugen Sie eine nachvollziehbare Kennzeichnung und kaufen Sie nur Produkte aus seriösen Quellen.
  • Besprechen Sie die Einnahme bei Schwangerschaft, Stillzeit, chronischen Erkrankungen, Medikamenten oder geplanten hohen Dosen mit einer qualifizierten Fachperson.

Je nach gewünschtem Nährstoff können Sie sich bei Topvitamine über Vitamin-C-Präparate, Vitamin-D-Präparate und Vitamin-K-Präparate informieren. Die Produktinformation ersetzt keine persönliche medizinische Beratung.

Häufige Fragen zu den 13 Vitaminen

Was sind die 13 essenziellen Vitamine?

Es handelt sich um Vitamin A, C, D, E und K sowie die acht B-Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12.

Was sind die wichtigsten Vitaminquellen aus der Ernährung?

Zu den wichtigen Vitaminquellen gehören Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen sowie – abhängig von der Ernährungsweise – Eier, Milchprodukte, Fisch und Fleisch. Die Kombination verschiedener Lebensmittel ist wichtiger als ein einzelnes sogenanntes Superfood.

Sind die 13 Vitamine in einer gesunden Ernährung enthalten?

Eine abwechslungsreiche Ernährung kann die Versorgung mit vielen Vitaminen unterstützen. Für manche Menschen oder Lebensphasen kann dennoch eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein. Das gilt nicht pauschal für alle und sollte sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.

Welche Ernährungsform ist die beste?

Es gibt nicht die eine beste Ernährungsform für alle. Entscheidend sind Vielfalt, ausreichende Nährstoffzufuhr, persönliche Verträglichkeit und eine langfristige Umsetzbarkeit. Bei starken Einschränkungen kann eine Ernährungsberatung helfen, mögliche Versorgungslücken zu erkennen.

Kann ich einen Vitaminmangel anhand von Symptomen erkennen?

Nein, typische Beschwerden wie Müdigkeit oder trockene Haut sind nicht eindeutig. Bei anhaltenden oder starken Symptomen sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden, statt eigenständig hohe Mengen einzunehmen.

Fazit

Die 13 Vitamine erfüllen unterschiedliche, miteinander verbundene Aufgaben im Körper. Eine vielfältige Ernährung ist meist der wichtigste Ansatz für die Versorgung. Nahrungsergänzungsmittel können in ausgewählten Situationen sinnvoll sein, sollten aber passend zum individuellen Bedarf, zur Dosierung und zu möglichen Wechselwirkungen ausgewählt werden. Bei Unsicherheit, Verdacht auf Mangel oder bestehenden Erkrankungen ist fachlicher Rat die sicherste Grundlage.

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