Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) betrifft viele Frauen und ist häufig mit Insulinresistenz, Zyklusstörungen und erhöhten Androgenwerten verbunden. Neben medizinischer Betreuung fragen sich viele, welche Nahrungsergänzungsmittel bei PCOS tatsächlich sinnvoll sind. Die kurze Antwort: Myo-Inositol hat die beste Studienlage, gefolgt von Berberin, Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren sowie Magnesium und Zink. Dieser Leitfaden fasst Evidenz, Dosierungen, Wirkungszeiträume und Sicherheit zusammen – damit Sie fundiert mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt entscheiden können.
Welche Nahrungsergänzungsmittel bei PCOS haben die beste Evidenz?
Kurze Antwort: Diese Präparate sind am besten untersucht
Insgesamt steht Myo-Inositol an der Spitze der Forschung zu Nahrungsergänzungsmitteln bei PCOS. Mehrere randomisierte Studien deuten darauf hin, dass es die Zyklusregelmäßigkeit und die Ovulationsrate unterstützen kann. Dahinter folgen Vitamin D, Berberin, Omega-3-Fettsäuren sowie Magnesium und Zink mit moderater Evidenz. Substanzen wie NAC, CoQ10, Chrom und L-Carnitin gelten als vielversprechend, aber noch nicht ausreichend untersucht.
Wie wir die Evidenz bewerten
In diesem Artikel bewerten wir die Studienlage: „stark