Sie fragen sich, welche Vitamine vor einem Bluttest am besten geeignet sind? Die Antwort hängt von der Art der Untersuchung ab, denn manche Nährstoffe können die Laborwerte beeinflussen. Im Allgemeinen ist es am besten, Ihre gewohnte Einnahmeroutine beizubehalten, sofern Ihr Arzt oder Ihre Ärztin keine konkreten Anweisungen gibt – und geben Sie immer an, welche Nahrungsergänzungsmittel Sie einnehmen, damit die Ergebnisse richtig interpretiert werden können.
Welche Vitamine können Bluttest-Ergebnisse beeinflussen?
Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel werden im Blut direkt gemessen, daher spielt der Zeitpunkt eine Rolle:
- Vitamin D – wird häufig direkt getestet. Behalten Sie also Ihre gewohnte Routine bei und informieren Sie Ihren Arzt über etwaige Vitamin-D-Präparate.
- B-Vitamine – darunter B12 und Folsäure, die Teil eines Nährstoffpanels sein können; eine kürzliche Einnahme kann die Werte beeinflussen.
- Eisen und Mineralstoffe – Eisenwerte werden regelmäßig kontrolliert, und Mineralstoffpräparate können die Ergebnisse beeinflussen, wenn sie kurz vor dem Test eingenommen werden.
Biotin, ein B-Vitamin, das in vielen Multivitaminpräparaten enthalten ist, kann bestimmte Laboranalysen verfälschen. Deshalb empfehlen Labore oft, biotinhaltige Produkte vor dem Test abzusetzen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Ihnen sagen, ob und wie lange Sie pausieren sollten.
Praktische Tipps vor Ihrem Bluttest
Wenn für Ihren Bluttest eine Nüchternuntersuchung erforderlich ist, halten Sie sich genau an die entsprechenden Anweisungen und trinken Sie Wasser, sofern nichts anderes angegeben ist. Nehmen Sie keine neuen Nahrungsergänzungsmittel direkt vor dem Test ein und bringen Sie eine Liste aller Produkte mit – von Vitaminen und Mineralstoffpräparaten bis hin zu pflanzlichen Produkten –, damit Ihr Arzt oder Ihre Ärztin ein vollständiges Bild hat.
Da die individuelle Situation unterschiedlich ist, klären Sie die Einnahme und den Zeitpunkt von Nahrungsergänzungsmitteln immer mit dem Facharzt ab, der Ihren Bluttest anordnet.