Vitamine Tabelle: Welches Vitamin ist wofür?

Aktualisiert: August 11, 2026Topvitamine
Die Vitamine Tabelle zeigt übersichtlich, welche Aufgaben Vitamin A, B, C, D, E und K im Körper haben und in welchen Lebensmitteln sie vorkommen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Nährwertangaben und Supplement-Etiketten lesen, was bei Vitaminmangel zu beachten ist und warum nicht jede Müdigkeit auf einen Mangel hinweist. Ergänzungen können sinnvoll sein, sollten aber zur Ernährung, Lebenssituation und persönlichen Beratung passen.
Which vitamins are for what table? - Topvitamine

Eine Vitamine Tabelle hilft dabei, die wichtigsten Vitamine, ihre normalen Funktionen und typische Lebensmittelquellen schnell zu vergleichen. Vitamin A trägt beispielsweise zur Erhaltung normaler Sehkraft bei, Vitamin C unterstützt die normale Funktion des Immunsystems und Vitamin D wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt. Die Übersicht ersetzt keine Diagnose, erleichtert aber die Orientierung bei Ernährung, Nährwertangaben und Nahrungsergänzungsmitteln.

Vitamine sind organische Mikronährstoffe, die der Körper für zahlreiche Stoffwechsel- und Erhaltungsprozesse benötigt. Sie liefern keine Kalorien und sollten grundsätzlich über eine abwechslungsreiche Ernährung aufgenommen werden. Nahrungsergänzungsmittel können in bestimmten Situationen eine Ergänzung sein, sind aber kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder medizinische Behandlung.

Vitamine Tabelle: Wofür werden die einzelnen Vitamine benötigt?

VitaminNormale FunktionLebensmittelquellenWorauf ist zu achten?
Vitamin ATrägt zur Erhaltung normaler Sehkraft, Haut und Schleimhäute sowie zur normalen Funktion des Immunsystems bei.Leber, Eier und Milchprodukte; Beta-Carotin unter anderem in Karotten, Kürbis und grünem Blattgemüse.Vitamin A aus tierischen Quellen kann sich im Körper anreichern. Hoch dosierte Präparate sollten besonders in der Schwangerschaft nur nach fachlicher Rücksprache verwendet werden.
Vitamin B1Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur normalen Funktion des Nervensystems bei.Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Schweinefleisch.Eine abwechslungsreiche Ernährung deckt den Bedarf meist ab.
Vitamin B2Trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel sowie zur Erhaltung normaler Haut und Schleimhäute bei.Milchprodukte, Eier, Fleisch, Fisch und Vollkornprodukte.Die Versorgung kann bei stark eingeschränkter Ernährung schwieriger sein.
Vitamin B6Trägt unter anderem zu einem normalen Eiweiß- und Glykogenstoffwechsel sowie zur normalen Funktion des Nervensystems bei.Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Bananen und Vollkornprodukte.Sehr hoch dosierte Präparate über längere Zeit können unerwünschte Wirkungen haben.
Vitamin B12Trägt zur normalen Bildung roter Blutkörperchen, zum Energiestoffwechsel und zur normalen Funktion des Nervensystems bei.Vor allem Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte; angereicherte Lebensmittel können ebenfalls beitragen.Vegan lebende Menschen benötigen in der Regel eine verlässliche B12-Quelle, häufig in Form eines Supplements.
Vitamin CTrägt zur normalen Funktion des Immunsystems, zur Kollagenbildung und zur Erhöhung der Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln bei.Paprika, Zitrusfrüchte, Beeren, Kiwi, Brokkoli und Kohl.Empfindlich gegenüber längerer Lagerung, Licht und Hitze. Hohe Supplementmengen sind nicht automatisch sinnvoll.
Vitamin DTrägt zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne, zu einer normalen Muskelfunktion und zur normalen Funktion des Immunsystems bei.Fetter Seefisch und wenige weitere Lebensmittel; der Körper kann Vitamin D unter geeigneten Bedingungen in der Haut bilden.Die Versorgung hängt unter anderem von Jahreszeit, Aufenthaltsort, Hauttyp und Lebensstil ab. Bei Unsicherheit kann eine fachliche Einschätzung oder Untersuchung sinnvoll sein.
Vitamin ETrägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.Pflanzenöle, Nüsse, Samen und Vollkornprodukte.Hoch dosierte Präparate sollten nicht ohne guten Grund eingenommen werden.
Vitamin KTrägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei.Grünes Blattgemüse, Kräuter, Kohl und weitere Gemüsearten.Wer gerinnungshemmende Medikamente einnimmt, sollte Veränderungen der Vitamin-K-Zufuhr und Supplements mit einer medizinischen Fachperson besprechen.

Wasserlösliche und fettlösliche Vitamine

Die Vitamine B1 bis B12 sowie Vitamin C gehören zu den wasserlöslichen Vitaminen. Sie werden nicht in gleicher Weise wie fettlösliche Vitamine gespeichert. Trotzdem bedeutet Wasserlöslichkeit nicht, dass beliebig hohe Mengen unbedenklich sind.

Die Vitamine A, D, E und K sind fettlösliche Vitamine. Ihre Aufnahme wird durch eine Mahlzeit mit etwas Fett unterstützt. Da sie im Körper gespeichert werden können, ist bei regelmäßig hohen Mengen besondere Vorsicht geboten. Maßgeblich sind die Angaben auf dem Etikett und die individuelle Situation.

Vitaminquellen: Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel?

Lebensmittel liefern Vitamine zusammen mit weiteren Nährstoffen und sollten die Grundlage der Versorgung bilden. Gute Orientierung bietet ein abwechslungsreicher Speiseplan mit Gemüse und Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen sowie je nach Ernährungsweise Milchprodukten, Eiern, Fisch oder anderen geeigneten Proteinquellen.

  • Vitamin A und Beta-Carotin: Leber, Eier, Milchprodukte, Karotten und Kürbis.
  • B-Vitamine: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte.
  • Vitamin C: Paprika, Beeren, Zitrusfrüchte, Kiwi und Kohl.
  • Vitamin D: Fetter Fisch und angereicherte Lebensmittel; die körpereigene Bildung hängt von den Bedingungen ab.
  • Vitamin E: Pflanzenöle, Mandeln, Sonnenblumenkerne und andere Samen.
  • Vitamin K: Grünkohl, Spinat, Kräuter und Rosenkohl.

Ein Supplement kann unter anderem bei einer nachgewiesenen Unterversorgung, bestimmten Ernährungsweisen oder besonderen Lebenssituationen in Betracht kommen. Ob ein Multivitamin oder ein einzelnes Vitamin sinnvoller ist, hängt vom tatsächlichen Bedarf ab. Vergleichen Sie bei mehreren Produkten die Inhaltsstoffe, damit sich Mengen nicht unnötig addieren.

Bei Topvitamine finden Sie unter anderem Informationen und Kategorien zu Vitamin-C-Präparaten, Vitamin-D-Produkten, Vitamin K und Magnesium. Magnesium ist ein Mineral und kein Vitamin, wird aber häufig in der Supplementauswahl gemeinsam mit Vitaminen betrachtet.

Nährwerttabelle und Supplement-Etikett richtig lesen

Eine Nährwerttabelle bezieht sich auf Lebensmittel, während ein Supplement-Etikett die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe pro Portion ausweist. Achten Sie auf diese Angaben:

  1. Portionsgröße: Prüfen Sie, ob sich die Werte auf eine Kapsel, mehrere Kapseln oder eine andere Menge beziehen.
  2. Menge und Einheit: Vitamine werden je nach Stoff in Mikrogramm, Milligramm oder anderen Einheiten angegeben.
  3. Referenzwert: Der Prozentsatz zeigt, wie viel eine Portion zu einem festgelegten Referenzwert beiträgt. Er ist keine individuelle Dosierungsempfehlung.
  4. Gesamtzufuhr: Berücksichtigen Sie Multivitamine, Einzelpräparate und angereicherte Lebensmittel gemeinsam.
  5. Zusatzstoffe und Eignung: Prüfen Sie Allergene, Süßungsmittel, die Darreichungsform sowie die Eignung für Ihre Ernährungsweise.

Bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln sind eine klare Zutatenliste, eine nachvollziehbare Portionsangabe und ein seriöser Anbieter wichtige Orientierungspunkte. Die passende Darreichungsform – etwa Kapseln, Pulver oder Flüssigkeit – ist vor allem eine Frage der Verträglichkeit und Alltagstauglichkeit. Eine bestimmte Form ist nicht automatisch für alle Menschen überlegen.

Tagesbedarf Vitamine: Was bedeutet der Referenzwert?

Der Tagesbedarf Vitamine ist nicht für alle Menschen gleich. Referenzwerte dienen der allgemeinen Orientierung und können sich nach Alter, Geschlecht, Lebensphase und Ernährungsweise unterscheiden. Auch die Aufnahme aus Lebensmitteln, die körpereigene Bildung einzelner Vitamine und gesundheitliche Faktoren spielen eine Rolle.

Eine höhere Prozentangabe auf dem Etikett bedeutet daher nicht automatisch einen größeren Nutzen. Besonders bei fettlöslichen Vitaminen und hoch dosierten B-Vitamin- oder Vitamin-C-Produkten sollte die tägliche Gesamtmenge berücksichtigt werden. Für Kinder, Schwangere und Stillende sowie Menschen mit Erkrankungen oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme ist eine individuelle Beratung besonders wichtig.

Vitaminmangel: Symptome richtig einordnen

Ein Vitaminmangel kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel eine stark eingeschränkte Ernährung, eine gestörte Aufnahme im Darm oder einen erhöhten Bedarf. Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, trockene Haut oder Kribbeln sind jedoch unspezifisch und beweisen keinen Mangel.

Bei anhaltenden, starken oder zunehmenden Beschwerden sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden. Je nach Verdacht können Blutuntersuchungen und eine ausführliche Anamnese sinnvoll sein. Nehmen Sie hohe Dosen nicht allein aufgrund von Symptomen ein und betrachten Sie ein Supplement nicht als Ersatz für die Abklärung der Ursache.

FAQ: Häufige Fragen zu Vitaminen und Ernährung

Welche sieben Nährstoffgruppen gibt es?

Eine häufig verwendete Einteilung nennt Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette, Vitamine, Mineralstoffe, Wasser und Ballaststoffe. Je nach Lehrbuch werden Ballaststoffe den Kohlenhydraten zugeordnet oder nicht als eigene Hauptgruppe geführt. Vitamine sind dabei nur eine von mehreren Nährstoffgruppen und nicht mit Mineralstoffen, Aminosäuren, Fettsäuren oder pflanzlichen Inhaltsstoffen gleichzusetzen.

Wie viel Ernährung beziehungsweise Nährstoffe werden pro Tag empfohlen?

Eine allgemeingültige Tagesmenge für alle Nährstoffe gibt es nicht. Empfehlungen hängen unter anderem von Alter, Geschlecht, Aktivität, Lebensphase und Ernährungsweise ab. Nutzen Sie Referenzwerte als Orientierung, essen Sie abwechslungsreich und lassen Sie einen vermuteten Mangel oder besonderen Bedarf fachlich beurteilen.

Welches ist das stärkste Gemüse der Welt?

Ein einzelnes „stärkstes“ Gemüse gibt es nicht. Verschiedene Gemüsearten liefern unterschiedliche Kombinationen aus Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Entscheidend ist deshalb nicht ein Sieger, sondern Abwechslung – beispielsweise durch grünes Blattgemüse, Paprika, Kohl, Karotten und Hülsenfrüchte.

Was ist die 3-3-3-Regel beim Essen?

Die 3-3-3-Regel ist keine einheitlich anerkannte medizinische oder ernährungswissenschaftliche Empfehlung. Je nach Quelle kann sie unterschiedliche Regeln zur Auswahl oder Struktur von Mahlzeiten bezeichnen. Prüfen Sie daher immer, wie die jeweilige Quelle die Regel definiert, und orientieren Sie Ihre Ernährung besser an Vielfalt, ausreichender Flüssigkeit und persönlichen Bedürfnissen.

Kann man Vitamine überdosieren?

Ja. Eine Überdosierung ist möglich, besonders bei regelmäßig hohen Mengen fettlöslicher Vitamine. Auch wasserlösliche Vitamine sind nicht automatisch unbegrenzt sicher. Kombinieren Sie Präparate nur mit Blick auf die Gesamtzufuhr und lassen Sie hoch dosierte Einnahmen, Schwangerschaft, Erkrankungen oder mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten fachlich prüfen.

Sind Multivitamine für alle Menschen ausreichend?

Nein. Ein Multivitamin kann mehrere Nährstoffe enthalten, berücksichtigt aber nicht automatisch den individuellen Bedarf. Bei einer veganen Ernährung kann beispielsweise eine verlässliche B12-Versorgung wichtig sein; andere Situationen erfordern eine andere Beurteilung. Wählen Sie ein Produkt nicht allein nach der Anzahl der enthaltenen Vitamine aus.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die Vitamine Tabelle erleichtert den Vergleich von Funktionen und Lebensmittelquellen. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist die wichtigste Grundlage. Nahrungsergänzungsmittel können in bestimmten Fällen sinnvoll sein, sollten aber passend dosiert und nicht unkritisch kombiniert werden. Bei Verdacht auf einen Mangel, bestehenden Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder besonderen Lebensphasen ist eine Beratung durch eine qualifizierte medizinische Fachperson empfehlenswert.

Für weitere Informationen zu Vitaminen, Mineralstoffen und Omega-3-DHA/EPA-Supplementen können Sie die entsprechenden Kategorien auf Topvitamine ansehen.

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