Gepuffertes Vitamin C: Vorteile, Dosierung und Nebenwirkungen (2026)

Aktualisiert: August 16, 2026Topvitamine
Gepuffertes Vitamin C kombiniert Ascorbinsäure mit mineralischen Puffern wie Kalzium, Magnesium und Kalium, um eine weniger säurehaltige, magenfreundliche Form von Vitamin C zu schaffen. Dieser Leitfaden erklärt, was gepuffertes Vitamin C ist, wie es sich von regulärem Vitamin C unterscheidet und wer davon profitieren kann. Sie erfahren außerdem mehr über empfohlene Dosierungen, mögliche Nebenwirkungen und die Auswahl eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels.
Buffered Vitamin C: Benefits, Dosage, Side Effects - Topvitamine

Gepuffertes Vitamin C gilt als magenfreundliche Alternative zu herkömmlicher Ascorbinsäure und wird 2026 zunehmend nachgefragt. Dieser Artikel erklärt verständlich, was gepuffertes Vitamin C ist, wie es sich von normalem und liposomalem Vitamin C unterscheidet, welche gesundheitlichen Vorteile die Forschung belegt und welche Dosierung oder Nebenwirkungen zu beachten sind. Zudem erfährst du, worauf du beim Kauf von Pulver, Kapseln oder Tabletten achten solltest – inklusive praktischer Tipps für eine verträgliche Einnahme.

Was ist gepuffertes Vitamin C?

Gepuffertes Vitamin C bezeichnet eine Gruppe von Vitamin-C-Verbindungen, bei denen Ascorbinsäure an Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Kalium oder Natrium gebunden ist. Man spricht dann von Mineralascorbaten. Diese Bindung neutralisiert die natürliche Säure der Ascorbinsäure weitgehend, wodurch das Vitamin C einen höheren pH-Wert erhält und den Magen deutlich weniger reizt.

Der Puffer wirkt wie eine chemische Schutzschicht: Im Magen wird das Mineralascorbat erst langsam aufgespalten, sodass die Säure nicht schlagartig freigesetzt wird. Für Menschen mit empfindlichem Verdauungstrakt oder Sodbrennen ist diese Form oft verträglicher als reine Ascorbinsäure, wenngleich individuelle Reaktionen unterschiedlich ausfallen können.

Ascorbinsäure vs. Mineralascorbate: Der entscheidende Unterschied

Ascorbinsäure ist die klassische, am weitesten verbreitete Form von Vitamin C. Sie ist stark sauer (pH-Wert um 2–3) und kann bei hohen Dosen zu Magenbeschwerden führen. Mineralascorbate wie Calciumascorbat oder Magnesiumascorbat weisen dagegen einen pH-Wert von etwa 5 bis 7 auf – also nahezu neutral. Dadurch wird die Magenschleimhaut weniger belastet, was die Verträglichkeit bei empfindlichen Personen messbar verbessert.

Ein weiterer Unterschied liegt im Mineralstoffgehalt: Jede Dosis gepuffertes Vitamin C liefert gleichzeitig eine definierte Menge an Calcium, Magnesium, Kalium oder Natrium. Das kann für Menschen mit erhöhtem Mineralstoffbedarf ein Vorteil sein, sollte aber bei bestimmten Vorerkrankungen wie Niereninsuffizienz oder Hyperkaliämie nicht unbedacht erfolgen.

Warum „Puffer“ bei Vitamin C so wichtig ist

Der Begriff „Puffer“ stammt aus der Chemie und beschreibt ein System, das Änderungen des pH-Werts abfedert. In diesem Fall übernehmen die Mineralstoffe diese Funktion. Sie reagieren mit der Ascorbinsäure zu einem Salz, das weniger sauer ist. Ohne Pufferung liegt Vitamin C als freie Säure vor, die in hohen Dosen den Magen reizen und zu Aufstoßen oder Völlegefühl führen kann. Gepuffertes Vitamin C umgeht dieses Problem, ohne die biologische Aktivität des Vitamins zu beeinträchtigen.

Gepuffertes Vitamin C vs. normales Vitamin C: Die wichtigsten Unterschiede

Der offensichtlichste Unterschied ist die Säurebelastung. Normales Vitamin C (Ascorbinsäure) kann in Dosen über 1.000 mg pro Tag bei empfindlichen Personen Magenschmerzen, Übelkeit oder Durchfall auslösen. Gepuffertes Vitamin C ist dank der Mineralstoffbindung deutlich besser verträglich und ermöglicht höhere Tagesdosen ohne gastrointestinale Beschwerden.

Die Bioverfügbarkeit – also die Menge, die der Körper tatsächlich aufnimmt – ist bei beiden Formen ähnlich. Der Körper kann Ascorbinsäure und Mineralascorbate gleichermaßen verwerten. Allerdings zeigt eine Studie, dass Calciumascorbat und Magnesiumascorbat möglicherweise eine leicht langsamere Freisetzung aufweisen, was für die Nierenverträglichkeit irrelevant ist. Entscheidend für die Aufnahme ist die Gesamtdosis pro Einnahme: Eine Menge von 500–1.000 mg wird zu über 90 % resorbiert, bei höheren Dosen sinkt die relative Aufnahme.

Zusätzlich zur Vitamin-C-Wirkung liefern Mineralascorbate sekundäre Elektrolyte. Wer zum Beispiel regelmäßig Magnesiumascorbat einnimmt, deckt nebenbei einen Teil seines Magnesiumbedarfs – ein Vorteil, den normale Ascorbinsäure nicht bietet, der aber je nach individueller Mineralstoffbilanz auch Nachteile haben kann.

Gepuffertes Vitamin C vs. liposomales Vitamin C: Ein Vergleich

Liposomales Vitamin C wird in Fettkügelchen (Liposomen) verpackt, die die Ascorbinsäure durch die Darmwand transportieren sollen. Die Idee ist eine höhere Bioverfügbarkeit, da weniger Vitamin C über den Darm verloren geht. Klinische Daten zeigen jedoch, dass die tatsächliche Überlegenheit gegenüber gepuffertem Vitamin C gering ist. Eine zelluläre Aufnahme kann bei liposomalen Präparaten besser sein, aber die Unterschiede sind individuell.

Gepuffertes Vitamin C ist in der Regel deutlich günstiger, leicht verfügbar und wird wissenschaftlich besser untersucht. Liposomale Produkte erfordern eine aufwendigere Herstellung und haben oft eine geringere Stabilität. Für die meisten Menschen, die eine magenschonende Alternative suchen, stellt gepuffertes Vitamin C die praktischere Wahl dar. Wer extrem hohe Dosen (über 10.000 mg) aus therapeutischen Gründen erwägt, sollte dies ausschließlich mit einem Arzt besprechen.

Gesundheitliche Vorteile von gepuffertem Vitamin C

Gepuffertes Vitamin C teilt sämtliche gesundheitlichen Wirkungen des Vitamins C – jedoch mit verbesserter Verträglichkeit. Die folgenden Vorteile sind durch Studien gut belegt, wobei die klinische Relevanz je nach Person und Dosierung variiert.

Immunsystem und antioxidativer Schutz

Vitamin C trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei, indem es die Aktivität von Immunzellen wie Lymphozyten und Phagozyten unterstützt. Es wirkt als Antioxidans, das freie Radikale neutralisiert und so oxidative Schäden an Zellmembranen und DNA reduziert. Die tägliche Einnahme von Vitamin C kann die Dauer von Erkältungen bei manchen Menschen leicht verkürzen, wie eine Cochrane-Analyse aus dem Jahr 2023 zeigte – die prophylaktische Wirkung bleibt jedoch begrenzt.

Kollagenbildung und Hautgesundheit

Vitamin C ist ein Cofaktor für die Hydroxylierung von Prolin und Lysin, beides Aminosäuren, die für die Synthese von Kollagen notwendig sind. Kollagen ist das Hauptstrukturprotein in Haut, Sehnen, Bändern und Blutgefäßen. Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin C unterstützt daher die Wundheilung und erhält die Hautelastizität. Gepuffertes Vitamin C liefert diese Menge zuverlässig, ohne den Magen zu belasten.

Eisenaufnahme und Blutbildung

Vitamin C verbessert die Aufnahme von nicht-hämischem Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln, indem es Eisen(III) zu besser absorbierbarem Eisen(II) reduziert. Bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin C und eisenhaltigen Mahlzeiten steigt die Resorption um bis zu 30 %. Für Menschen mit Eisenmangel oder erhöhtem Bedarf (z. B. Schwangere oder Sportler) ist gepuffertes Vitamin C eine gute Wahl, da es ohne Magenreizung eingenommen werden kann.

Bessere Verträglichkeit bei hohen Dosen

Wer Vitamin C in hohen Dosen (2.000–6.000 mg täglich) einnehmen möchte – etwa bei Infekten oder starkem oxidativem Stress –, profitiert am meisten von der gepufferten Form. Die obere verträgliche Zufuhrmenge für Erwachsene liegt bei 2.000 mg pro Tag für Ascorbinsäure; gepuffertes Vitamin C kann je nach Mineralstoffbasis in ähnlicher Größenordnung konsumiert werden. Dennoch ist es ratsam, die Dosis langsam zu steigern und auf die Verträglichkeit zu achten.

Für wen ist gepuffertes Vitamin C besonders geeignet?

Gepuffertes Vitamin C ist nicht für jeden zwingend erforderlich, aber für bestimmte Personengruppen bietet es klare Vorteile.

Menschen mit empfindlichem Magen

Personen, die unter Reflux, Gastritis oder funktioneller Dyspepsie leiden, haben oft Schwierigkeiten mit hochdosierter Ascorbinsäure. Gepuffertes Vitamin C umgeht diese Problematik weitgehend und kann auch am leeren Magen eingenommen werden, ohne ein Brennen zu verursachen. Wer dennoch Beschwerden verspürt, sollte die Einnahme zu den Mahlzeiten wählen und die Dosis reduzieren.

Personen mit erhöhtem Vitamin-C-Bedarf

Raucher, chronisch Kranke oder Menschen in hoher körperlicher Belastung benötigen bis zu 30 % mehr Vitamin C als der Durchschnitt. Gepuffertes Vitamin C ermöglicht diese zusätzliche Zufuhr, ohne dass die Magenschleimhaut leidet. Auch ältere Menschen profitieren, da die Resorptionsfähigkeit mit dem Alter nachlässt und die Pufferung die Verträglichkeit erhöht.

Wer auf eine ausgewogene Mineralstoffzufuhr achten möchte

Da gepuffertes Vitamin C an Mineralstoffe gebunden ist, kann eine regelmäßige Einnahme zur Deckung des Tagesbedarfs beitragen. Beispielsweise enthält Calciumascorbat etwa 8–10 % Calcium, Magnesiumascorbat circa 5–6 % Magnesium. Für Menschen mit einem Mangel an diesen Mineralien ist das ein sinnvoller Nebeneffekt – solange die zusätzliche Menge in der Gesamtbilanz berücksichtigt wird.

Die richtige Dosierung von gepuffertem Vitamin C

Die empfohlene Tagesdosis von Vitamin C beträgt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Erwachsene 95 mg (Frauen) bzw. 110 mg (Männer). Raucher benötigen etwa 135–155 mg. Diese Werte lassen sich problemlos über die Ernährung erreichen. Bei erhöhtem Bedarf oder gezielter Supplementierung wird oft eine tägliche Einnahme von 500–1.000 mg empfohlen. Hohe Dosen über 2.000 mg sollten nicht längerfristig ohne ärztliche Begleitung erfolgen.

Bei gepuffertem Vitamin C ist die Dosierung anhand des Vitamin-C-Gehalts zu bemessen, nicht an der Gesamtmenge des Pulvers oder der Kapsel. Ein typisches Produkt enthält 500 mg Vitamin C pro Portion. Die obere Grenze für nicht rauchende Erwachsene liegt laut EFSA bei 1.000 mg zusätzlich zur Nahrung; bei therapeutischen Infusionen oder oralen Megadosen (>10.000 mg) sind Nebenwirkungen wie Durchfall oder Nierensteine möglich.

Die Tagesdosis lässt sich in zwei bis drei Einnahmen aufteilen, da die Plasma-Halbwertszeit von Vitamin C etwa zwei Stunden beträgt und eine gleichmäßige Verteilung die Gewebekonzentration stabiler hält. Am besten nimmst du gepuffertes Vitamin C zu den Mahlzeiten ein, vorzugsweise morgens und mittags, um eine eventuell anregende Wirkung auf das Energieniveau zu berücksichtigen. Bei empfindlichem Magen ist eine Einnahme kurz vor dem Schlafengehen ebenfalls möglich.

Nebenwirkungen, Risiken und Wechselwirkungen

Gepuffertes Vitamin C gilt als gut verträglich, dennoch können insbesondere bei hohen Dosierungen Nebenwirkungen auftreten. Die häufigste unerwünschte Wirkung ist eine osmotische Diarrhö: Da unabsorbierte Vitamin-C-Moleküle Wasser in den Darm ziehen, entsteht Durchfall. Die Schwelle dafür liegt individuell unterschiedlich, meist bei 2.000–3.000 mg pro Tag. Bei gepuffertem Vitamin C verschiebt sich diese Schwelle oft nach oben, da die Freisetzung langsamer erfolgt.

Das Risiko für Nierensteine ist bei gesunden Personen gering, es erhöht sich jedoch bei vorbestehender Niereninsuffizienz oder einer übermäßigen Zufuhr von Oxalsäure. Vitamin C wird teilweise zu Oxalat metabolisiert; bei Mega-Dosen kann diese Ausscheidung ansteigen. Personen mit Calciumoxalatsteinen in der Vorgeschichte sollten Vitamin C nur in normaler Dosierung aufnehmen und den Urin ausreichend verdünnen.

Zudem kann eine erhöhte Vitamin-C-Aufnahme die Eisenabsorption verstärken, was bei Menschen mit Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) gefährlich sein kann. Auch Wechselwirkungen mit Medikamenten wie Chemotherapeutika, Blutverdünnern oder bestimmten Antibiotika sind möglich. Deshalb ist es ratsam, bei regelmäßiger Medikation oder chronischen Erkrankungen die Einnahme von hochdosiertem Vitamin C mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

Pulver, Kapseln oder Tabletten: Welche Darreichungsform ist die beste?

Gepuffertes Vitamin C ist als Pulver, Kapseln und Tabletten erhältlich. Die Wahl hängt von persönlichen Vorlieben, benötigter Dosierung und Alltagspraktikabilität ab.

Pulver: Flexibel und ideal für hohe Dosen

Pulver ist besonders flexibel, da es eine individuelle Dosierung ermöglicht, oft in Messlöffeln von 1–2 g. Es lässt sich in Wasser oder Saft auflösen und eignet sich für Menschen, die hohe Dosen (über 1.000 mg) bevorzugen. Der Geschmack ist meist mild, bei manchen Präparaten leicht salzig. Pulver ist auch wirtschaftlich, da es oft günstiger als Kapseln ist. Allerdings ist es weniger praktisch für unterwegs und erfordert ein Messgefäß.

Kapseln und Tabletten: Praktisch für unterwegs

Kapseln oder Tabletten sind einfacher einzunehmen, insbesondere bei Reisen oder im Büro. Sie haben den Nachteil, dass die Dosis festgelegt ist – meist 500 oder 1.000 mg pro Kapsel. Kapseln mit gepuffertem Vitamin C enthalten oft zusätzliche Zellulose oder andere Füllstoffe. Tabletten können zusätzliche Bindemittel enthalten. Für die meisten Menschen, die eine tägliche Dosis von 500–1.000 mg anstreben, sind Kapseln eine bequeme Option. Wer empfindlich auf Zusatzstoffe reagiert, sollte auf reine Pulver oder vegane Kapselsorten achten.

Worauf du beim Kauf eines hochwertigen gepufferten Vitamin C-Präparats achten solltest

Die Qualität von Supplementen schwankt erheblich. Daher solltest du beim Kauf einige Kriterien beachten. Erstens: Der enthaltene Vitamin-C-Gehalt muss klar deklariert sein – aus der Verbindung (z. B. Calciumascorbat) lässt sich der reine Ascorbinsäureanteil berechnen. Zweitens: Das Produkt sollte von einem unabhängigen Labor auf Schadstoffe und Identität geprüft sein. Labels wie „USP verified“, „NSF“ oder „ConsumerLab“ bieten zusätzliche Sicherheit.

Zusätzlich ist die Transparenz des Herstellers wichtig: Angaben zu Rohstoffherkunft, Herstellungsverfahren und Reinheitsgrad sollten einsehbar sein. Bei Mineralascorbaten ist die Zusammensetzung der Mineralstoffbasis entscheidend – zum Beispiel Calciumascorbat für Personen mit ausreichender Calciumzufuhr oder Magnesiumascorbat für Magnesiumbedürftige. Kaliumascorbat ist seltener und sollte wegen möglicher Kaliumüberladung nur bei ärztlicher Indikation verwendet werden.

Achte außerdem auf die Form der Mineralascorbate: Hochwertige Produkte verwenden meist ein Gemisch aus Calcium-, Magnesium- und Kaliumascorbat, um eine ausgewogene Mineralstoffbilanz zu erzielen. Phosphate oder andere Füllstoffe sind unnötig und können die Verträglichkeit verringern. Wenn du wissen möchtest, welche weiteren Nährstoffe für deine Gesundheit wichtig sind, könnte dich auch unser Leitfaden zu Vitamin D interessieren.

Häufige Fragen zu gepuffertem Vitamin C

Ist gepuffertes Vitamin C besser verträglich als normales Vitamin C?

Ja, in den meisten Fällen. Wer mit Ascorbinsäure Magenschmerzen, Sodbrennen oder Übelkeit hat, verträgt gepuffertes Vitamin C deutlich besser, da der pH-Wert höher ist und die Freisetzung langsamer erfolgt. Dennoch reagiert jeder Mensch individuell, daher ist ein langsamer Dosisaufbau sinnvoll.

Kann gepuffertes Vitamin C Nebenwirkungen verursachen?

Ja, in sehr hohen Dosen kann auch gepuffertes Vitamin C zu Durchfall, Blähungen oder Bauchkrämpfen führen. Die Verträglichkeitsschwelle liegt meist höher als bei Ascorbinsäure, aber es gibt keine Garantie. Personen mit Nieren- oder Eisenspeicherproblemen sollten Vorsicht walten lassen.

Wie viel gepuffertes Vitamin C sollte man täglich einnehmen?

Die empfohlene Tagesdosis liegt für gesunde Erwachsene bei 95–110 mg. Bei erhöhtem Bedarf sind 500–1.000 mg pro Tag üblich und sicher. Mehr als 2.000 mg pro Tag sollten nur kurzfristig und ärztlich begleitet eingenommen werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Ist gepuffertes Vitamin C für Kinder und Schwangere geeignet?

Ja, in altersgerechter Dosierung. Für Kinder gelten niedrigere Richtwerte (z. B. 15–75 mg je nach Alter), bei Schwangeren 105 mg pro Tag. Gepuffertes Vitamin C ist wegen der guten Verträglichkeit für diese Gruppen pauschal gut geeignet, jedoch sollten Schwangere vor der Einnahme von hochdosierten Präparaten immer ihren Arzt konsultieren.

Was ist der Unterschied zwischen gepuffertem und liposomalem Vitamin C?

Gepuffertes Vitamin C ist an Mineralstoffe gebunden, liposomales Vitamin C ist in Fettbläschen eingeschlossen. Liposomen können die Bioverfügbarkeit theoretisch verbessern, sind aber teurer. Beide Formen sind magenschonend, gepuffertes hat mehr Studien und ist kostengünstiger.

Kann gepuffertes Vitamin C die Aufnahme von Eisen verbessern?

Ja, Vitamin C fördert die Eisenabsorption aus pflanzlichen Lebensmitteln. Diese Wirkung besteht bei gepuffertem Vitamin C genauso wie bei normaler Ascorbinsäure. Es reicht, das Vitamin C zeitgleich mit der Mahlzeit einzunehmen.

Welche Mineralstoffe sind in gepuffertem Vitamin C enthalten?

Üblich sind Calcium, Magnesium, Kalium oder Natrium. Viele Produkte kombinieren mehrere Mineralascorbate. Die genaue Zusammensetzung steht auf dem Etikett. Wähle die Variante, die zu deinem Mineralstoffhaushalt passt.

Ist gepuffertes Vitamin C als Pulver oder Kapsel besser?

Das hängt von deinen Bedürfnissen ab. Pulver ist flexibler und für hohe Dosen geeignet, Kapseln sind praktisch für unterwegs. Beide Formen haben ähnliche Bioverfügbarkeit. Achte auf reine Inhaltsstoffe ohne unnötige Zusätze.

Kann gepuffertes Vitamin C Wechselwirkungen mit Medikamenten haben?

Ja, hohe Dosen können die Wirkung von bestimmten Medikamenten verändern, z. B. von Blutverdünnern (Cumarin), Chemotherapeutika oder Antazida. Auch die Eisenaufnahme bei Hämochromatose wird verstärkt. Wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst, besprich die Supplementierung mit deinem Arzt.

Entspricht gepuffertes Vitamin C der 2026-Empfehlung für eine gesunde Ernährung?

Die DGE orientiert sich an der Zufuhr über natürliche Lebensmittel. Gepuffertes Vitamin C ist kein Ersatz, kann aber bei erhöhtem Bedarf sinnvoll sein. Eine ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse bleibt die Basis. Supplemente können gezielt ergänzen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Gepuffertes Vitamin C (Mineralascorbat) ist magenfreundlicher als Ascorbinsäure und ermöglicht höhere verträgliche Dosen.
  • Calcium-, Magnesium- und Kaliumascorbat liefern neben Vitamin C zusätzliche Elektrolyte – je nach Produkt.
  • Die Bioverfügbarkeit ist mit normaler Ascorbinsäure vergleichbar, liposomale Formen bieten keinen klaren Vorteil.
  • Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 95–110 mg, bei erhöhtem Bedarf können 500–1.000 mg pro Tag sinnvoll sein.
  • Hohe Dosen über 2.000 mg können osmotische Diarrhö verursachen – sogar bei gepuffertem Vitamin C.
  • Personen mit Nierenerkrankungen, Hämochromatose oder Eisenüberladung sollten Vitamin C nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen.
  • Pulver eignet sich für flexible Dosierung, Kapseln für den Alltag; Qualität sollte unabhängig laborgeprüft sein.
  • Ernährung und gesunder Lebensstil bleiben die Basis – Supplemente sind Ergänzung, kein Ersatz.

Fazit

Gepuffertes Vitamin C ist eine durchdachte Wahl für alle, die von den Vorteilen des Vitamins C profitieren möchten, ohne ihren Magen zu belasten. Die Bindung an Mineralstoffe macht das Vitamin pH-neutraler und besser verträglich, während die biologische Wirksamkeit vollständig erhalten bleibt. Zudem können die begleitenden Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium einen zusätzlichen Nutzen bieten, sofern die Gesamtbilanz berücksichtigt wird.

Denke immer daran, dass individuelle Bedürfnisse, Vorerkrankungen und Medikamente die Eignung beeinflussen. Ein allgemeingültiges „besser“ gibt es nicht – für viele Menschen ist gepuffertes Vitamin C eine sinnvolle Option, für andere ist normale Ernährung ausreichend. Sprich bei gesundheitlichen Fragen oder Unsicherheiten mit einem Arzt oder Therapeuten. So findest du die Form und Dosierung, die zu deinem Leben passt. Mehr über wichtige Nährstoffe erfährst du in unserem Ratgeber zu Multivitaminpräparaten.

Relevante Begriffe

Ascorbinsäure, Calciumascorbat, Magnesiumascorbat, Kaliumascorbat, Natriumascorbat, pH-neutrales Vitamin C, magenfreundliches Vitamin C, nicht-saures Vitamin C, Bioverfügbarkeit, Immunsystem, Antioxidans, Kollagensynthese, Eisenabsorption, Hochdosis-Vitamin C, obere Verzehrmenge, liposomales Vitamin C, gepuffertes Vitamin C-Pulver, Vitamin-C-Kapseln, Mineralstoff-Supplement, Oxalat-Nierensteine, osmotische Diarrhö, Bioflavonoide, laborgeprüftes Supplement.

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